Gottheiten & Mythen

Mythologie

Die Gutenachtgeschichten meines Vaters waren immer sehr bunt; es gab sprechende Bäume, angstfurzende Mäuse und fantastische Welten.  Seine Vorliebe für Mystik prägte meine Kindheit und weckte in mir die Liebe zur Mythologie. Für mich sind Mythen der Spiegel des menschlichen und kulturellen Unbewussten. Jede einzelne ist ein Puzzlestück, um die menschliche Psyche in ihrer Ursprünglichkeit besser zu verstehen. In den Bildern und Geschichten verbergen sich Sehnsüchte, Ängste, Abgründe und die Wege der geistigen Entwicklung. Mythen tragen verschiedene Gewänder, geprägt von dem Lebensraum und den gesellschaftlichen Erfahrungen unterschiedlicher Kulturen, doch in ihrem Kern zeigen sie die Gemeinsamkeiten des Menschseins. Und sie leben in uns, jeder trägt sein eigenes mythologisches Pantheon in sich, fühlt sich von bestimmten Bildern und Geschichten angesprochen, ob sie nun immer noch in der Sprache der Mythen ausgedrückt werden oder in der vielfältigen Literatur- und Filmlandschaft Einzug genommen haben.

Religionen

Nach meinem Abitur begann ich zunächst einen Magisterstudiengang. Die vorgesehenen drei Fächer (1 Hauptfach, 2 Nebenfächer) wechselte ich ständig. Das einzige konstante Fach blieb Vergleichende Religionswissenschaft. Die Materie interessierte mich durchgehend und das änderte sich auch nicht, als ich mich dazu entschied, etwas mit „Perspektive“ zu studieren (Lehramt). Die Vorliebe, dieses Themengebiet geisteswissenschaftlich zu erschließen, ist bis heute ungebrochen und ich denke immer wieder gerne an den alten Studiengang und die dortigen Dozenten zurück.

 

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